Metabolic-Balance
Dunkelfeldmikroskopie

Im Unterschied zu einer Labor-Blutuntersuchung, bei der im Wesentlichen die Quantität, sprich Anzahl der Blutbestandteile bestimmt wird, geht die Untersuchung des Blutes mit dem Dunkelfeld-Mikroskop in ihrer Aussagekraft andere Wege. Durch das Dunkelfeldverfahren wird das Blut im vitalen, also im lebenden Zustand betrachtet und beurteilt.

Dabei wird ein Blutstropfen aus der Fingerbeere des Patienten entnommen und anschließend mit Hilfe eines speziellen Dunkelfeld-Mikroskops untersucht. Die Vergrößerung ist bis zu 1000-fach möglich. Die Aufnahmen werden mittels einer Videokamera am Mikroskop direkt auf einen Bildschirm gebracht, so dass der Patient seine eigenen Blutbestandteile mit betrachten und der Therapeut ihm den Befund erläutern kann.

Die Sichtbarkeit der Strukturen wird im Gegensatz zum Hellfeldmikroskop durch einen bestimmten Einfallswinkel des Lichtes erzeugt, grob vergleichbar mit einem Fotonegativ.
Das Untersuchungs-Ergebnis kann Aufschluss über die Gesamtsituation des Körpers und evtl. Krankheitsdispositionen, sprich Neigungen zu bestimmten Erkrankungen geben. Besonders aufschlussreich sind Rückschlüsse auf das innere Milieu des Patienten, welches bei chronischen Erkrankungen häufig belastet ist.

Ich vergleiche das Milieu gerne mit einem Fluss oder See und dessen Bewohnern. Fische welche in einem klaren, unbelasteten Gebirgswasser leben, sind gesund. Diese Fische können sie mit unseren Zellen vergleichen, die ebenso von einer Flüssigkeit umgeben sind. Verändert sich das Wasser des Flusses durch erhöhte Schadstoffbelastungen, dann werden auch die Fische zusehends kränker. Also behandeln wir das Milieu, den Fluss, das Wasser, dann schaffen wir auch die Voraussetzung für gesunde Bewohner, ob Fische oder Zellen.
Falsche Lebensweise und Ernährung beeinflussen massiv das Milieu und fördern so die Entwicklung von Mikroben mit der Folge bestimmter Krankheiten. Dieser Vergleich beschreibt nur beispielhaft das innere Milieu.

Die Dunkeleldmikroskopie wird von der Schulmedizin nur teilweise anerkannt. Sie gehört zu den diagnostischen Methoden der Alternativmedizin und kann somit sinnvoll andere Diagnoseverfahren ergänzen.